Thorium Quadrat

SMRX konzentriert sich auf modulare Kleinreaktoren (SMR) der nächsten Generation sowie auf integrierte Energiespeicher-Infrastrukturen für skalierbare, kohlenstoffarme Grundlast-Energiesystem.

Seit 26. 06. 2026 ist die Aktie der Emerald Horizon AG börsengelistet:

  • Handelsplatz: Amtlicher Handel der Wiener Börse / Xetra
  • Tickersymbol: SMRX
  • ISIN: AT0000A3UZE1
  • Unternehmensstruktur: 3 Tochtergesellschaften (Österreich, Slowakei, USA),
    sowie Minderheitsbeteiligungen in den aufstrebenden Märkten Asiens und im
    Pazifikraum
  • Bewertung: ~1 Mrd. € (Stand 1. Juli 26)
  • Liquidität: Streubesitz von ~25,1% (Stand 1.Juli 26:  ~ 250 Mio. €), 2 Market Maker, unabhängige Research-Berichterstattung und globales Investorenmarketing

Die Zulassung der Aktien zum Handel erfolgt durch und auf Basis des auf der Website der Emittentin (https://emerald-horizon.com/) veröffentlichten, von der Finanzmarktaufsicht (FMA) am 16.06.2026 gebilligten Wertpapierprospekts. Der Wertpapierprospekt enthält die nach den gesetzlichen Bestimmungen erforderlichen Informationen für Anleger und kann über den folgenden Link kostenlos aufgerufen werden:

https://emerald-horizon.com/wp-content/uploads/2026/06/Kapitalmarktprospekt-Emerald-Horizon-AG.pdf

Potentiellen Anlegern wird dringend empfohlen, den Prospekt zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Billigung des Prospekts nicht als Befürwortung der Wertpapiere durch die FMA zu verstehen ist.

WEITERE INFORMATIONEN ANFORDERN
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Existiert ein struktureller Marktbedarf?

Befund: Ja — politisch verankert und nachfrageseitig getrieben.

Der Bedarf an CO₂-freier, grundlastfähiger Energie und an Speicherinfrastruktur ist nicht mehr Gegenstand der Debatte, sondern offizielle Politik. Die Europäische Industrieallianz für Small Modular Reactors zählt über 350 Mitglieder und hat im September 2025 ihren ersten Strategischen Aktionsplan 2025–2029 mit zehn gezielten Maßnahmen verabschiedet — mit dem Ziel, erste SMR-Projekte in Europa Anfang der 2030er einzusetzen. Eine eigene SMR-Strategie der EU-Kommission ist für 2026 angekündigt.

Wer den Bedarf treibt

  • KI & Rechenzentren: enormer, planbarer Grundlastbedarf abseits des Netzes.
  • Energieintensive Industrie: Hochtemperaturwärme, Wasserstoff und Strom für Stahl, Chemie, Zement.
  • Kritische Infrastruktur & Netzstabilität: redundante, dezentrale Versorgung.
  • Erneuerbare brauchen Speicher: volatiler Wind-/Solarstrom wird erst mit Speicherung grundlastfähig.
  • Emerging Markets & Inseln: Versorgung auch ohne Netzanschluss.
  • Transport: Schiffsantriebe, E-Ladestationen über Strom und Flugzeugtreibstoff über z. B. Wasserstoff.

Warum jetzt

Emerald Horizon adressiert beide Seiten dieses Bedarfs — Speicherung heute, Erzeugung morgen — exakt im Zeitfenster der größten europäischen Nuklear- und Speicher-Förderinitiative seit Jahrzehnten.

Der Energiemarkt zwingt Investoren zur Wahl: frühe Liquidität oder langfristige Größe.

Was schnell Erträge liefert – Solar, klassische Speicher – bleibt klein und margenschwach. Was wirklich groß wird – Kernkraft, 40+ GW – verlangt Jahre Vorlauf, bevor der erste Euro fließt.

SMRX hebt diesen Zielkonflikt auf.

Größe – ohne den Vorlauf abzuwarten. Den mehrjährigen Aufbau, den der Kernkraftpfad zwingend erfordert, haben wir bereits hinter uns. Wir haben 2019 begonnen – nicht heute, mit dem aufkommenden Hype.

Frühe Erträge – unabhängig vom Kernkraftpfad. SMRX verdient nicht nur durch Kernkraft. Mit der eigenen IP CALStore erschließen wir zusätzlich den thermischen Markt: eine separate, margenstarke Erlösquelle, die heute trägt – unabhängig vom Hochlauf der DeepTech.

Das Ergebnis: Investoren müssen nicht mehr wählen. SMRX liefert beides.

4 8 12 16 0 0 2 4 6 8 10 12 14 Solar+BESS (IA) · 16 GW Solar+BESS (Thermal-Ersatz) · 5 GW Solar+BESS (Off-Grid) · 2 GW Gas+CCS · 2 GW Geothermie · 1 GW Kernkraft (Uprates) · 3 GW Kernkraft · 40 GW Jahre ab Entwicklungsstart Potenzielle Kapazität (GW)
02

Ist die Technologie realisierbar?

Befund: Jede Komponente ist physikalisch validiert — die Aufgabe ist Integration, nicht Erfindung.

Das Konzept

ADES (Accelerator Driven Energy Source) verbindet Thorium in flüssigem Salz mit einem Teilchenbeschleuniger zu CO₂-freier Energie. Die wissenschaftliche Grundlage ist das von Carlo Rubbia (Nobelpreis Physik 1984, ehem. CERN-Generaldirektor) entwickelte Energy-Amplifier-Konzept. Vier Eigenschaften kennzeichnen den Ansatz: mini-modular (kompakter 8-m-Beschleuniger), 100 % Thorium (kein Plutonium, kein Uran-235/238), subkritisch (keine Kettenreaktion) und über den Neutroneninjektor an-/abschaltbar.

Physikalische Alleinstellungsmerkmale

  • Keine kritische Kettenreaktion → kein Explosionsrisiko, kein Meltdown-Risiko.
  • Kein Plutonium, kein Uran-235 → kein waffenfähiges Material, kein unkontrollierter transuranischer Abfall.
  • ~80 % des Thoriums werden in Energie umgesetzt; ~0 % transuranischer Abfall — nur Spaltprodukte mit kurzer Halbwertszeit.
  • Keine Thallium-208-Produktion.
  • Thorium-Energiedichte: 0,34 Barrel Thorium liefern dieselben 4,4 TWh wie 2,8 Mio. Barrel Öl — 20 Jahre Laufzeit ohne Nachladen.

ADES Physics Proof Chain — jede Komponente einzeln validiert

Die ADES zugrunde liegende Physik ist validiert; die verbleibende Herausforderung ist die Systemintegration und Skalierung – genau das liefert der Tier-1-Partner VDL Groep.

1

Neutronenproduktion über Beschleuniger

Hochenergetische Protonen-Linacs erzeugen Neutronen für subkritische Systeme – in Spallationsquellen weltweit erprobt.

CERN · CERN n_TOF · PSI SINQ

Proven
2

Thorium → U-233 Transmutation

Th-232 wandelt sich über Neutroneneinfang und Beta-Zerfall in spaltbares U-233 um; 60–90 % FIMA erreichbar.

IAEA Thorium Fuel Cycle · ORNL Molten Salt Reactor Experiment

Proven
3

Wärmeerzeugung (subkritisches ADS)

Kontrollierte thermische Energie durch subkritische Spaltung, getragen von einer externen Neutronenquelle – ausschließlich subkritisch.

MYRRHA / SCK CEN · GUINEVERE · Forschungszentrum Jülich

Proven
4

Wärmeübertragung & Energiewandlung

Thermische Energie über HTHX übertragen, in Strom gewandelt (Rankine- oder sCO₂-Brayton-Zyklus).

Los Alamos National Lab · US DOE · DLR

Proven
5

Systemintegration & Industrialisierung

Skalierung von validierten Komponenten zu serienfertigen, containergroßen Modulen – Präzisionsfertigung im Industriemaßstab.

VDL Groep · ASML/PALLAS/Thorizon-Zulieferer · EU Industrial Alliance on SMRs

VDL Partner

Befund: Jede ADES-Komponente verfügt über unabhängige physikalische Validierung. Die verbleibende Herausforderung ist die Integration – geliefert von VDL Groep.

Quellen: CERN, IAEA, Oak Ridge National Laboratory, SCK CEN/MYRRHA, PSI, Los Alamos National Laboratory, US DOE, DLR, VDL Groep (öffentliche Veröffentlichungen). Vollständige Referenzliste im Emerald-Horizon-Validierungsdokument.

Drei Skalierungsstufen — von bewährter Technik zur GW-Leistung

Stufe 1 (bewährt): Ein kompakter Beschleuniger ≈ 1 MW existiert bereits als TRL-9-Medizintechnik (AD-BNCT). Stufe 2 (ADES-Innovation): Die geschlossene Geometrie des Thorium-Molten-Salt-Loops ermöglicht Dauerbetrieb und subkritische Neutronenfluss-Verstärkung auf 25 MW(th) / 10 MW(el). Stufe 3 (Netzmaßstab): 100 identische Module parallel = 1 GW — am Ort des Bedarfs, ohne große Netzinfrastruktur.

Warum VDL Groep der entscheidende Partner ist

VDL Groep (rund 15.000 Mitarbeitende, ~6,2 Mrd. € Umsatz) ist ein niederländischer Industriekonzern, der genau das beherrscht, was ADES von einem Prototyp trennt: Präzisionsfertigung und Systemintegration im Serienmaßstab. VDL ist u. a. Zulieferer von ASML, Partner des PALLAS-Reaktorprojekts und Co-Entwickler beim Molten-Salt-Reaktor von Thorizon — also bereits tief in Hochtechnologie- und Nuklearfertigung verwurzelt.

Der eigentliche Hebel liegt im Modell: VDL betreibt Co-Development und Manufacturing gleichzeitig. Statt ADES erst fertig zu entwickeln und dann einen Fertigungspartner zu suchen, wird die Serienfertigbarkeit von Beginn an mitkonstruiert. Das verkürzt die Time-to-Market entscheidend — der Sprung von TRL-9-Validierung zur Serienproduktion erfolgt ohne den sonst üblichen, jahrelangen Industrialisierungsbruch. Für Emerald Horizon heißt das: kein eigener Werksaufbau, kein Engineering-Risiko — es bleibt ein Replikationsrisiko, kein Erfindungsrisiko.

Heute schon real: das Speicherprodukt

DUALstore PLUS ist kein Konzept, sondern reale Hardware: Die Estore-Komponente (BESS) ist verfügbar, die CALstore-Hochtemperatur-Komponente (TESS, Prototyp-Zelle validiert, FFG-gefördert) geht über VDL in die Serienfertigung. Das belegt die industrielle Umsetzungsfähigkeit, bevor die Energiequelle fertig ist.

Ehrlicher Reifegrad

ADES befindet sich laut interner Einstufung bei TRL 4,5 und ist damit Technologie in der Prototyp-Phase — noch nicht kommerziell verfügbar (Fertigstellung voraussichtlich 2029). Diesen Unterschied kommunizieren wir bewusst transparent.

03

Ist der Zulassungspfad gangbar?

Befund: Strukturell günstiger als jeder klassische SMR.

Physikalischer Regulierungsvorteil

Keine kritische Kettenreaktion bedeutet einen grundlegend anderen regulatorischen Ausgangspunkt als bei klassischen SMRs. Die 'Non-Criticality'-Einordnung ist physikalisch begründet, nicht nur ein Marketingbegriff: subkritischer Betrieb, kein Plutonium/HEU, kein waffenfähiges Material und keine Tl-208-Bildung. Nach IAEA INFCIRC/153 entspricht Thorium einem Safeguards-Gewicht von 0,00005 ekg/kg – rund 20.000× geringer als Plutonium.

Auf dem Regulierungsspektrum sitzt ADES damit zwischen klassischer Kernkraft (kritische Kettenreaktion, 10–20 Jahre Lizenzierung) und Gen-IV-SMRs ('nuclear adjacent'): subkritisch, ausschließlich Thorium, erwartete niedrige Safeguards-Stufe und Fast-Track-Lizenzierung.

Compliance-Partner bereits aktiv

  • Haskoning (NL): EU-Regulierungspfad, bereits in Umsetzung.
  • Pillsbury Winthrop Shaw Pittman LLP (US): US-Klassifizierung & Lizenzierungs-Assessment.
  • FFG-geförderte Entwicklung zentraler Komponenten mit regelmäßigen Audits – produktive Forschungssubstanz statt Startup-Narrativ.

Haskoning ist hier kein beliebiger Berater: Das niederländische Ingenieur- und Beratungshaus ist seit Jahrzehnten in der Kernindustrie tätig und kennt die Genehmigungsverfahren europäischer Nuklearbehörden aus eigener Projektpraxis. Für die nukleare Zulassung ist das entscheidend, weil der Wert nicht in einem Gutachten liegt, sondern darin, die technische Auslegung von Beginn an so aufzubereiten, dass sie dem regulatorischen Prüfraster standhält – und den Behördendialog mit der nötigen Reputation zu führen. Genau diese technische Validierung entlang des gesamten Regulierungsprozesses übernimmt Haskoning.

Doppelt abgesichert

Das Speicherprodukt DUALstore PLUS unterliegt keiner nuklearen Regulierung – es folgt der industriellen Standardgenehmigung. Damit ist der frühe Erlösstrom regulatorisch entkoppelt vom Nuklearpfad.

04

Ist die Finanzierung der Prototypen gesichert?

Befund: DUALstore PLUS finanziert · ADES-Prototyp durch Förderung & Aktionärszusagen unterlegt.

Die zentrale Frage ist nicht, wieviel das Endprodukt wert sein kann, sondern ob die beiden Prototypen bis zur Marktreife durchfinanziert sind. Hier teilt sich die Antwort in zwei klare Stränge.

DUALstore PLUS — ausfinanziert

Der Prototyp des Speicherprodukts ist finanziert. Damit ist der erste, regulatorisch entkoppelte Erlösstrom nicht von weiteren Kapitalrunden abhängig – er bildet die Cashflow-Basis, die den Hochlauf der Energiequelle mitträgt.

ADES — der Weg zur Serienreife braucht weniger Kapital, als die Größe der Vision vermuten lässt

Der Weg des SMRX-Systems – bestehend aus ADES und CALstore – zum marktreifen Gesamtprodukt erfordert insgesamt noch rund EUR 225 Millionen: rund EUR 75 Millionen für den Prototyp und rund EUR 150 Millionen für die anschließende Überführung in die Serienproduktion. Das ist deutlich weniger Kapital, als die Größe der Vision vermuten lässt, weil drei der teuersten Kostenblöcke klassischer Nuklearprojekte systematisch entfallen: Kein Großkraftwerk – containergroße Module statt Milliarden-Megaprojekt. Kaum Netzausbau – dezentrale Erzeugung am Ort des Bedarfs macht teure Hochspannungsinfrastruktur überflüssig. Keine eigene Fabrik – Fertigung, Lieferkette und Qualitätssicherung übernimmt unser Tier-1-Partner VDL Groep. Die regulatorischen Erfordernisse arbeiten wir gemeinsam mit unserem Partner Haskoning ab.

Nach diesem De-Risking ist der unmittelbar nächste Schritt die Entwicklung und der Bau des Prototyps mit einem Kapitalbedarf von rund EUR 75 Millionen. Diesen decken wir über einen Finanzierungsmix aus Eigenkapital der Hauptaktionäre und öffentlicher Förderung. Bereits in die Entwicklung zentraler Komponenten sind Fördermittel der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geflossen. Für die weiteren Entwicklungsschritte ist beabsichtigt, gezielt zusätzliche Förderprogramme auf nationaler und europäischer Ebene abzurufen und so die Wirkung der Eigenkapitalzuführung zusätzlich zu hebeln.

Am 30. Juni 2026 hat sich Vorstand und Mehrheitsaktionär Florian Wagner als Lead-Investor im Rahmen der offiziellen Aufsichtsratsitzung verpflichtet, der Gesellschaft zusätzlich zur bereits im Juni 2026 erfolgten EUR 5 Millionen Eigenkapitalfinanzierung weiteres Eigenkapital in Höhe von EUR 20 Millionen in vier Tranchen über einen Zeitraum von zwei Jahren zur Verfügung zu stellen – mit Co-Investments des zweitgrößten Aktionärs MMag. Philipp Pölzl sowie des neuen Investors Carl Page (somit EUR 25 Millionen). Die Mittel fließen insbesondere in die Zusammenarbeit mit Tier-1-Partner VDL Groep beim Co- Development des ADES-Prototyps sowie in die Vertiefung der Regulatorik-Kooperation mit Haskoning DHV.

De-Risking:

  • Kein Großkraftwerk: containergroße Module statt Milliarden-Megaprojekt – das eliminiert den größten Einzelkostenblock und sein Risiko.
  • Kaum Netzausbau: dezentrale Erzeugung am Ort des Bedarfs macht teure Hochspannungsinfrastruktur überflüssig.
  • Keine eigene Fabrik: Fertigung, Lieferkette und QA übernimmt der Tier-1-Partner VDL Groep (Asset-light) – kein Greenfield-CAPEX.

Was nach diesem De-Risking als tatsächlicher Kapitalbedarf für den Prototyp übrig bleibt, ist überschaubar – und wird aus zwei Quellen gedeckt: einem staatlichen Förderprogramm sowie Zusagen der Hauptaktionäre.

Prototyp-Finanzierung und Überführung zur Serienproduktion im Detail

Aus der bereits im Juni 2026 realisierten Eigenkapitalzuführung des Mehrheitsaktionärs (EUR 5 Mio.) sowie der laut Ad-hoc vom 30. Juni 2026 zusätzlich zugesagten Eigenkapitalfinanzierung (EUR 20 Mio. in vier Tranchen über 4 Halbjahre Perioden) – zusammen EUR 25 Mio. – ergibt sich gemeinsam mit den geplanten Förderprogrammen eine X Multiplikator-Hebelwirkung. Zusammen ergibt sich alleine dadurch eine tragfähig-überwiegende Deckung des ADES-Prototyps ( CAPEX - Bedarf ca. EUR 75 Mio.).

Der verbleibende Kapitalbedarf für die Überführung in die Serienfertigung wird voraussichtlich im Zeitraum Ende 2028–2029 relevant und wird nach derzeitiger Planung auf rund EUR 150 Mio. geschätzt. Zu diesem Zeitpunkt gehen wir davon aus, einen funktionsfähigen Prototyp sehr nahe zu sein oder vollständig vorweisen zu können. Wir rechnen daher mit einer Kapitalmaßnahme mit vergleichsweise geringem Verwässerungseffekt für die bestehenden Aktionäre – eine dann deutlich höhere Bewertung würde die Zahl neu auszugebender Anteile entsprechend niedrig halten.

Die Serienproduktion selbst wird über langfristige Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPA) im Energy-as-a-Service-Modell finanziert. Diese schaffen einen bonitätsgeprüften, wiederkehrenden Zahlungsstrom und ermöglichen so eine überwiegend fremdkapitalbasierte Finanzierung auf Projektebene – analog zum bis dahin bereits etabliertes Modell für DUALstore PLUS.

EaaS — bankfähig statt eigenkapitalhungrig

Das Energy-as-a-Service-Modell ist so angelegt, dass die Skalierung nicht primär über Eigenkapital, sondern über Fremdfinanzierung läuft: Jede Installation wird über bankfähige bis zu 20-Jahres-Verträge unterlegt. Drei Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit des Gelingens:

  • Vollständiger EaaS-Finanzprototyp bereits durchlaufen: Der gesamte Zyklus – Vertrag, Bankfinanzierung, Lieferung, laufende Erlöse – wurde end-to-end erprobt. Das Modell ist damit nicht theoretisch, sondern praktisch validiert. (Raiffeisenbank St. Pölten, PV-Contracting)
  • Erleichterter Zugang zu Fremdkapital: Ein börsennotiertes Unternehmen erhält deutlich leichteren und günstigeren Zugang zu Bankdarlehen, Investment-Grade-Debt und Projektfinanzierung – genau dem Finanzierungsrückgrat, das die EaaS-Skalierung trägt.
  • Institutioneller Enabler: Prof. Dr. Robert Holzmann (u. a. früherer Notenbank-Hintergrund) verstärkt den Zugang zu EaaS-Finanzierung, Green-Bond-Eignung und institutionellem Kapital.
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Roadmap — von der Entwicklung zur Serienproduktion

Die zeitintensive Vorarbeit ist abgeschlossen. Jetzt folgt die Umsetzung.

Die langwierige, risikoreichste Phase liegt hinter dem Unternehmen: sieben Jahre Entwicklung, validierte Komponenten, gesicherte Partner und Regulierungspfade – durchlaufen mit außergewöhnlicher Kapitaleffizienz. Was jetzt beginnt, ist nicht mehr Grundlagenarbeit, sondern Realisierung – der Reihe nach.

2019 – 2025 · abgeschlossen

Entwicklung & De-Risking. Gründung in Graz, Technologieentwicklung, Komponentenvalidierung, Tier-1-Partner und Regulierungspfade gesichert – kapitaleffizient bis zur Realisierungsreife geführt.

2. Halbjahr 2026 · Phase 1

Speicher-Ausrollung (DUALstore PLUS). Start der kommerziellen Auslieferung des elektrischen Teils (Estore/BESS), 2027 thermischer Teil (CALstore/TESS). Risikosenkung durch Zukauf fertiger Komponenten bzw. durch ausgelagerte Serienproduktion zur VDL Groep (NL). Ziel: bestehende Energieerzeugung beim Kunden optimieren. Bankfähige 20-Jahres-EaaS-Verträge.

ab 2029 · Phase 2

ADES-Anschluss = Upgrade zu SMRX. Das ADES-Modul wird an den bereits installierten DUALstore angeschlossen – aus reiner Speicherung wird CO₂-freie Eigenerzeugung. Je nach Land früher oder später; der Kundenstamm aus Phase 1 wird schrittweise zum fertigen SMRX hochgerüstet. Anschließend beginnt die schrittweise Skalierung der Produktion.

Kundenaufbau in zwei Phasen

Der entscheidende Vorteil dieser Sequenz: Phase 1 baut bereits einen zahlenden Kundenstamm und installierte Basis auf, bevor ADES fertig ist. Phase 2 ist dann kein Neuverkauf, sondern ein Upgrade in eine bestehende, vertraglich gebundene Installation – das senkt Vertriebsrisiko und Vertriebskosten erheblich.

Zwei Einkommensarten

Phase 1 · DUALstore PLUS: Stetige, planbare Erlöse aus der Speicher-Vermietung (DUALstore PLUS) über bankfähige 20-Jahres-Verträge. Beginnt früh, ist regulatorisch entkoppelt und bildet das Cashflow-Fundament.

Phase 2 · ADES: Das deutlich höhere Ertragspotenzial aus der ADES-Energieerzeugung. Setzt mit dem Upgrade der installierten Basis ein und skaliert mit jedem angeschlossenen Modul.

0X

Investieren in die Energie der Zukunft – Business Plan SMRX

Lower energy costs for customers. Long-term recurring cash flows for investors.

Energy-as-a-Service (EaaS)

Das Kernprinzip ist konsequent: Kunden zahlen für gelieferte Energie – nicht für Investitionsgüter. Über alle fünf Anwendungsfelder hinweg entstehen langfristige, vertraglich gesicherte und wiederkehrende Umsätze. Das verbindet planbare Energiekosten für den Kunden mit stabilen Cashflows für den Investor.

Für den KundenFür den Investor
Keine Investitionsausgaben (CAPEX = 0)Langfristig gesicherte Umsatzströme
Planbare, reduzierte EnergiekostenVertraglich fixierte Marge je kWh
Wartung durch Emerald HorizonStabile Cashflows unabhängig vom Spotmarkt
Fixe Laufzeiten, skalierbarFünf Anwendungsfelder mit Multiplikatoreffekt (MW x Laufzeit)

Finanzierungsstruktur: Debt & PPA

Hinter jedem Projekt steht ein langfristiger Stromabnahmevertrag – ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA). Dieser Vertrag sichert die künftigen Einnahmen ab und schafft die Grundlage für eine effiziente Fremdfinanzierung auf Projektebene.

Der Hebeleffekt im Überblick

  • PPA als Sicherheit: Der Kreditgeber erhält einen langfristigen, bonitätsgeprüften Zahlungsstrom als Sicherheit.
  • Kostengünstige Fremdfinanzierung: Das Projektrisiko sinkt – der Fremdkapitalkostensatz ebenfalls.
  • Wenig Verwässerungseffekt: Wachstum finanziert sich hauptsächlich über Projektdarlehen, nicht über Kapitalerhöhungen.
  • Das Modell schafft gleichzeitig drei Gewinner: Die Bank/Greenbond verdient an der Projektfinanzierung, Emerald Horizon AG generiert wiederkehrende Einnahmen aus dem Energieliefervertrag — und der Kunde spart vom ersten Tag an Energiekosten, ohne einen Euro zu investieren.

X-Multiplier — vom Fixprofit zum heutigen Wert

Wir beantworten die Bewertungsfrage nicht mit einer Wunschzahl, sondern mit einer einzigen, harten Größe: dem Gewinn, den SMRX pro gelieferter Kilowattstunde fix erwirtschaftet. Jede Bewertungsaussage leitet sich daraus ab — nichts darüber hinaus.

Die zentrale Kennzahl

3,8 ct/kWh Fixprofit × 250 SMRX = 790 Mio. € Gewinn p. a.

Zielpreis Kunde

8,5 ct/kWh

Fixprofit SMRX

3,8 ct/kWh

Gewinn p. a. · 250 SMRX

790 Mio. €

Der Zielpreis von 8,5 ct/kWh liegt deutlich unter dem industriellen Marktpreis — der Kunde spart, SMRX verdient fix. Genau diese beidseitige Logik macht das Modell tragfähig.

So setzt sich der Vertragspreis zusammen

Der gelieferte Energy-as-a-Service-Preis von 8,5 ct/kWh unterbietet den Marktpreis spürbar und enthält dennoch einen fixen Gewinnanteil von 3,8 ct/kWh — dem Fundament jeder Rechnung.

① Marktpreis vs. SMRX-Vertragspreis

Marktpreis Industrie DE inkl. Netz, Abgaben, Steuern
18,0 ct/kWh
−9,5 ct Ersparnis
Marktpreis on-site ohne Netzgebühr
11,5 ct/kWh
−3,0 ct Ersparnis
SMRX Vertragspreis Energy as a Service · Zielpreis
8,5 ct/kWh
Eigenkosten2,2 ct
Fixprofit SMRX3,8 ct
Flex-Marge2,5 ct

Die Flex-Marge wirkt in beide Richtungen

  • Nach unten: Überschreitungen der Eigenkosten über 2,2 ct/kWh werden zuerst aus der Flex-Marge abgepuffert — der Fixprofit von 3,8 ct/kWh bleibt unangetastet.
  • Nach oben: sinken die Eigenkosten mit Skaleneffekten unter 2,2 ct/kWh, wächst die Flex-Marge — das schafft Verhandlungsmacht bei Preis und Konditionen, ohne den Fixprofit zu berühren.

② Was 3,8 ct Fixprofit für das Unternehmen bedeuten

3,8 ct × 250 Stk SMRX/Ades = 790,59 Mio. € Gewinn p. a.
250 SMRX × 10 MW × 8.760 h × 95 % × 3,8 ct

Der statische 250-SMRX-Pfad dient als Referenzpaket (Referenzbeispiel).

Starker politischer Rückenwind

Im März 2026 verabschiedete die Europäische Kommission ihre formelle SMR-Strategie mit dem Ziel, erste Small Modular Reactors zu Beginn der 2030er-Jahre in Betrieb zu nehmen.

Marktpotenzial

ADES adressiert einen Markt im mehrstelligen Milliardenbereich über drei Segmente: industrielle Wärmeversorgung, dezentrale Stromerzeugung und Energy-as-a-Service-Contracting für staatliche und institutionelle Energiekäufer. Kunden zahlen für gelieferte Energie – nicht für Investitionsgüter. Das generiert langfristige, wiederkehrende Umsätze.

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    DISCLAIMER

    Die Informationen auf der folgenden Website der Emerald Horizon AG (die „Gesellschaft") stellen weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren dar und sind auch keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft. Die Zulassung der Aktien zum Handel erfolgt durch und auf Grundlage des auf der Website der Emittentin (https://emerald-horizon.com/investor-relations/berichte/) veröffentlichten Wertpapierprospekts und wurde von der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) am 16. Juni 2026 gebilligt. Der Wertpapierprospekt enthält die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen für Anleger und kann über den folgenden Link kostenlos abgerufen werden: https://emerald-horizon.com/wp-content/uploads/2026/06/Kapitalmarktprospekt-Emerald-Horizon-AG.pdf. Potenziellen Anlegern wird dringend empfohlen, den Prospekt vor einer Anlageentscheidung zu lesen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Billigung des Prospekts nicht als Befürwortung der Wertpapiere durch die FMA zu verstehen ist.

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